Das Fachhandwerk in Mecklenburg-Vorpommern legt Maßnahmenkatalog zur kurzfristigen Energieeinsparung im Wärmebereich vor

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24.08.2022

Deutschland und damit auch Mecklenburg-Vorpommern müssen ihren absoluten Gasverbrauch stark reduzieren, um das Einsparziel der Europäischen Gemeinschaft von 15 Prozent zu erreichen. Nach einer Rechnung der Deutschen Presse-Agentur basierend auf Daten der EU-Kommission muss die Bundesrepublik von Anfang August bis März nächsten Jahres gut zehn Milliarden Kubikmeter weniger Gas verbrauchen, um auf den von den EU-Ländern vereinbarten Wert zu kommen.

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Mecklenburg-Vorpommern hat hierzu eine Übersicht zu Maßnahmen für Mieter, Eigenheimbesitzer und Hausverwalter/Vermieter entwickelt, um kurz- bis mittelfristig Energieeinsparungen im Wärmebereich zu erzielen.

„Natürlich sind nicht alle Maßnahmen immer sinnvoll und erforderlich, da sich moderne, vom Fachhandwerker regelmäßig gewartete Anlagentechnik bereits auf dem optimalen Stand befindet.“ Erklärt Marco Hanke, Landesinnungsmeister des Fachverbandes Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik MV.

„Insofern sind Kunden mit Wartungsvertrag natürlich im Vorteil.“ ergänzt Kay Wittig, Geschäftsführer des Fachverbandes und verweist auf das Verbraucherportal www.Serviceportal-shk.de auf dem Kunden potentielle Fachbetriebe für die jährliche Überprüfung der technischen Heizungsanlage finden.

Insbesondere bei Mehrfamilienhäusern, aber auch beim klassischen Eigenheim mit älteren Anlagen und solchen, die nicht regelmäßig gewartet werden, empfehlen wir verschiedene Maßnahmen mit dem Innungsfachbetrieb zu besprechen.

Hohe Einsparpotentiale lassen sich am ehesten durch ein individuelles Maßnahmenbündel, beispielsweise bestehend aus dem hydraulischen Abgleich, dem Einbau elektronischer Thermostate an den Heizkörpern, oder bei externen Heizungspumpen dem Austausch gegen Hocheffizienzpumpen, erreichen.

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