SHK-Handwerk ist Umwelthandwerk

Damit Umweltschutz nicht frommer Wunsch bleibt, haben wir nachfolgend einige Informationen zum nachhaltigen Umgang mit haustechnischen Anlagen für Sie zusammengestellt.

Sie heizt nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit - die Solarwärme. Wenn die Tage kürzer, die Stunden auf der Sonnenbank länger und Lebensabschnittspartner anlehnungsbedürftiger werden, dann müssen auch Besitzer von Solarwärmeanlagen die Zusatzheizung einschalten. Doch bei klarem Himmel hat die Sonne auch an eisigen Wintertagen genug Kraft, das Duschwasser aufzuheizen. Rund 20 Prozent des Warmwassers werden auf diese Weise solar erwärmt. Von Mai bis September übernimmt die Solarwärmeanlage dann vollständig die Heizung des Wassers. Im Jahresdurchschnitt lässt sich so der Öl- oder Gasverbrauch für die Wassererwärmung um rund 60 Prozent verringern.

Und die Investition in eine moderne Heizung mit thermischer Solaranlage und Brennwertkessel kann sich bei den heutigen Energiepreisen bereits nach rund acht Jahren amortisieren. Darauf verweist der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Mecklenburg-Vorpommern.

Finden Sie Ihren SHK-Fachbetrieb

Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage so eingestellt, dass das System aus Rohren, Pumpen und Ventilen dem zirkulierenden Wasser den korrekten, aber dabei möglichst geringsten Widerstand entgegensetzt und so eine optimale und gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gebäude erreicht wird. Mit einer gering investiven Maßnahme, die üblicherweise für ein Familienhaus um die 500 Euro kostet, können Hauseigentümer einfach und zuverlässig viel Energie einsparen – und damit wiederum Geld, so dass sich die Investition schnell amortisiert. Das einzige, was dafür nötig ist: Voreinstellbare Thermostatventile – und ein Innungsfachbetrieb, der den hydraulischen Abgleich vornimmt. Gleichzeitig werden die zentrale Regelung und die Pumpe optimal eingestellt. Alte Pumpen sollten gegen Hocheffizienzpumpen ausgetauscht werden. 

Mit dem hydraulischen Abgleich können Sie ohne viel Aufwand bis zu 15 Prozent Energie sparen.

Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs ist für KfW-Effizienzhäuser mit hydraulisch betriebener wassergeführter Heizungsanlage stets erforderlich. Der hydraulische Abgleich ist immer erforderlich, wenn die Heizungsanlage ausgetauscht wird sowie bei einem Ersatz oder erstmaligem Einbau von Umwälzpumpen des Heizkreislaufs oder wenn Dämmmaßnahmen durchgeführt werden, welche den Heizwärmebedarf Q H oder alternativ die Heizlast des sanierten Gebäudes um mehr als 25 % reduzieren.

Eine Feststellung zum Maß der Heizlastverringerung kann durch Berechnung oder durch Abschätzung erfolgen. Es sollte jedoch nachgewiesen werden können, dass die technischen Mindestanforderungen erfüllt werden. Erfolgt die Feststellung auf Grundlage einer Heizlastberechnung, kann diese auf das Gebäude bezogen durchgeführt werden.

Weitere Einzelheiten zum hydraulischen Abgleich enthält die Fachinformation "Heizungsoptimierung mit System - Energieeinsparung und Komfort" der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) sowie die Broschüre "Hydraulischer Abgleich für Heizungssysteme" der SAENA, an der der Fachverband SHK Sachsen mitgearbeitet hat.

Zur Bestätigung des hydraulischen Abgleichs für die KfW-Förderung ist das Bestätigungsformular des VdZ zu verwenden. Das Verfahren muss der Leistungsbeschreibung des VdZ-Formulars entsprechen.